Leistungsangebot


 

CRT - oder Bivent Geräte

Von allen oben genannten Firmen (Biotronik, Medtronic, Vitatron, St. Jude Medical (SJM) und Boston Scientific / Guidant) können wir auch die entsprechenden so genannten Dreikammerschrittmacher, die zur Resynchronisationstherapie eingesetzt werden, abfragen und programmieren.

Echokardiographie

Die Echokardiographie ist unsere zentrale Untersuchung. Hier werden alle vier Herzhöhlen zwei Hauptkammern und zwei Vorkammern) sowie der Herzbeutel (Perikard) der Größe nach vermessen. Es wird die Wandstärke der Herzkammern gemessen und die gesamte Pumpfunktion, sowohl die Anspannung (Systole) als auch die Entspannung (Diastole). Die Funktion der vier Herzklappen kann im bewegten Bild erfasst werden. Bakterielle Entzündungen der Herzklappen sind im Herzultraschall erkennbar.

Zusätzlich messen wir die Strömungsgeschwindigkeiten des Blutes und damit den Druckunterschied über den Herzklappen und können so Fehler wie eingeschränkte Öffnung Stenose) oder Undichtigkeit Insuffizienz) von Herzklappen entdecken und deren Schweregrad erfassen. So ist auch eine Bestimmung der Herzbelastung durch zu viel Wasser im Körper oder erhöhtem Lungendruck, z.B. nach einer Lungenembolie kontrollierbar. Blutgerinnsel in den Herzkammern oder auch Tumore können wir sehen und deren Verlauf beobachten.

Als Ultraschalluntersuchung ist die Echokardiographie ungefährlich und kann oft wiederholt werden. Für eine bessere Bildqualität verwenden wir gelegentlich für bestimmte Fragestellungen zusätzlich ein Ultraschallkontrastmittel. Dieses ist nicht verwandt mit den Röntgen- oder MRT-Kontrastmitteln und nicht giftig für die Nieren und/oder die Schilddrüse.

Ergometrie

Wir führen die Ergometrie als klassischen Fahrradbelastungstest durch. Wir haben zwei Halbliegefahrradergometer, so dass der Patient selbst auch bei einer Kreislaufschwäche nicht herab fallen kann. Es werden routinemäßig die Herzfrequenz, der Blutdruck und die Sauerstoffsättigung über ein Pulsoximeter erfasst. Der Patient wird während der gesamten Untersuchung von der Helferin und dem behandelnden Arzt überwacht.

Eventrecorder

Der Eventrecorder ist geeignet seltene oder kurze Attacken (mindestens länger als 1 Minute) von Herzrasen erfassen zu können. Hier wird dem Patienten ein Gerät für einen bestimmten Zeitraum mit nach Hause gegeben. Sobald er das Herzrasen verspürt kann er dann selbstständig ein EKG ableiten und die symptomatische Rhythmusstörung aufzeichnen. Diese Methode ist in Deutschland keine Leistung der gesetzlichen Krankenkassen, es ist hier ein Eigenanteil vom Patienten erforderlich, der von der Ausleihdauer abhängt.

Farbduplex der Beingefäße

Hier wird mit Hilfe der farbkodierten Duplexsonographie der Blutfluss entlang der großen Schlagader im Bein erfasst. Mit dieser Methode können Engstellen sehr gut lokalisiert werden, es können Umgehungskreisläufe erfasst werden. Mit Hilfe dieser Methode kann auch entschieden werden ob z.B. eine Aufdehnung mit einem Ballon und Stent oder besser eine Bypassoperation in Frage kommt.

Farbduplex der Halsgefäße

Mit Hilfe der farbkodierten Duplexsonographie können Engstellen der Halsschlagader sehr genau erkannt werden. Nicht alle Engstellen müssen durch eine Operation oder eine Aufdehnung behandelt werden. Seit der Einführung der Statintherapie und der Thrombozytenaggregationshemmung durch ASS ist oftmals eine medikamentöse Behandlung als Schutz vor weitere Zunahme der Ablagerungen und Vorbeugung von Schlaganfällen ausreichend.

Implantierbarer Loop-Recorder

Von (Biotronik, Medtronic, Vitatron, St. Jude Medical (SJM) und Boston Scientific / Guidant) können wir auch die implantierbaren Loop-Recorder abfragen.

Lungenfunktionsprüfung

In unserer Praxis verwenden wir ein Spirometriegerät zur Erfassung der max. Atemtiefe und Erfassung des max. schnellen Atemstoßes. Es werden damit die Atemvolumina sowie eventuelle Bronchialverengungen z.B. Asthma) gemessen.

Schrittmacher- und ICD- Kontrollen

In unserer Praxis können die Schrittmacher und Defibrillatoren (ICD) der Firmen Biotronik, Medtronic, Vitatron, St. Jude Medical (SJM) und Boston Scientific / Guidant nachgesorgt werden.

Spiroergometrie

Die Spiroergometrie, manchmal auch Ergospirometrie genannt, ist eine Belastungsuntersuchung bei der auf einem Laufband oder Fahrradergometer eine gleichmäßige Belastungssteigerung durchgeführt wird. Dabei werden nicht nur die Herzfrequenz und der Blutdruck gemessen, sondern über eine geschlossene Atemmaske auch die Sauerstoffaufnahme und Kohlendioxidabgabe.

Bei der Erstuntersuchung ist die Gewöhnung an diese Maske für manche schwierig, über ein Ventil wird ganz normale Außenluft eingeatmet. Bei der Ausatmung schließt dieses Ventil und die ausgeatmete Menge Kohlendioxid kann gemessen werden. Dabei wird auch die Atemtiefe und der Atemfluss mit erfasst. Mit Hilfe dieser Daten kann dann sehr genau erfasst werde, wann der Körper von rein aerober, also sauerstoffgetragener Leistung auf eine anaerobe Leistung umschalten muss. Bei zunehmender Last wird immer mehr Muskelarbeit gefordert, dadurch erhöht sich der Sauerstoffverbrauch und die Kohlendioxidabgabe steigt, was schließlich zur Ermüdung der Muskulatur unter anderem durch Übersäuerung führt. Durch den Vergleich der Sauerstoffaufnahme und der Kohlendioxidabgabe kann dann die so genannte anaerobe Schwelle berechnet werden. Diese deckt sich bei guter Messmethode sehr genau mit der so genannten Laktatschwelle, die im Leistungssport zur Trainingssteuerung eingesetzt wird.

In unserer Praxis führen wir eine Fahrradergometrie durch, je nach Leistungsstärke kann die Wattzahl in verschiedenen Stufen gesteigert werden, so dass insgesamt eine Belastungszeit von etwa 10-12 Min erreicht werden soll. Bei kombinierten Erkrankungen von Herz und Lunge kann hier unterschieden werden ob überwiegend die Lungenerkrankung oder die Herzerkrankung die mögliche max. Leistung begrenzt. Außerdem kann für Herzpatienten gut bestimmt werden bis zu welchem Trainingspuls sie ungefährlich im aeroben Bereich oder sanft im anaeroben Bereich trainieren können. Häufig wird die Spiroergometrie auch zur Begutachtung der Arbeitsfähigkeit heran gezogen, da man objektiv messen kann, ob bei einer bestimmten Wattzahl der Pat. bereits in der Sauerstoffaufnahme erschöpft ist oder noch Reserven hat.

Stressechokardiographie

Bei der Stressechokardiographie unterscheidet man unter prinzipiell zwei Formen:

  1. die dynamische Fahrradstressechokardiographie mit Belastung auf der Ergometerliege, die hierzu in eine leicht seitliche Position gekippt wird.
  2. die pharmakologische (Dobutamin-) Stressechokardiographie bei der über ein adrenalinähnliches Medikament der Herzschlag beschleunigt wird. Diese Untersuchungsvariante wird gewählt wenn der Patient auf Grund orthopädischer oder neurologischer Einschränkungen nicht Fahrrad fahren kann.

 

Während der Belastungszeit wird regelmäßig das Herz aus fünf verschiedenen Positionen im Ultraschall erfasst. Aus dem Vergleich der Herztätigkeit in Ruhe und bei zunehmender Anstrengung kann dann eine mögliche Durchblutungsstörung oder eine zunehmende Herzschwäche unter Belastung erkannt werden.

Bei manchen Klappenerkrankungen Aortenklappenverengung, Mitralklappenverengung oder Mitralklappenundichtigkeit) kann mit dieser Methode auch der Schweregrad der Klappenerkrankung besser erfasst werden.

Als Ultraschalluntersuchung ist die Stress-Echokardiographie ungefährlich und kann oft wiederholt werden. Für eine bessere Bildqualität verwenden wir gelegentlich zusätzlich ein Ultraschallkontrastmittel. Dieses ist nicht verwandt mit den Röntgen- oder MRT-Kontrastmitteln und nicht giftig für die Nieren und/oder die Schilddrüse.

Ultraschall der Halsschlagadern

Mit der einfachen Sonographie der Halsschlagadern wird die Dicke der Innenschicht der Halsschlagader erfasst. Diese sollte kleiner als 0,8mm dick sein. Eine raue Oberfläche oder Verdickung der Innenschicht deutet auf eine Gefäßerkrankung hin, die meistens durch Ablagerungen von Cholesterin bedingt sind. Ebenso können hier Verkalkungen Sklerosen) der Gefäße erfasst werden.

Verschlussdruckmessung der Beinarterien

Bei dieser Untersuchung wird eine Blutdruckmanschette an der Wade angelegt. Unterhalb der Wade wird dann am Knöchel mit Hilfe einer Ultraschallstabsonde der Pulsfluss am Fußrücken und am Innenknöchel gemessen. Wenn die Blutdruckmanschette dann über den Blutdruck hinaus aufgepumpt wird, wird die Beinschlagader so weit zusammen gedrückt, dass kein Puls mehr messbar ist. Dieser Blutdruck wird als Verschlussdruck bezeichnet. Mit dieser Methode kann die periphere arterieller Verschlusskrankheit im Volksmund auch Schaufensterkrankheit) erfasst werden. Diese Methode ist geeignet, Verengungen der Beinschlagader festzustellen und nach einem Eingriff an der Beinschlagader die Verbesserung des Blutdruckes nachweisen zu können.